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Erste Säule: Beruf, Job oder aber Berufung?

Wenn wir arbeiten, dann üben wir einen Beruf aus. Gleichzeitig ist das aber auch unser Job. Sagen beide Begriffe das gleiche aus oder gibt es auch Unterschiede?

„Job“ ist ein typischer Begriff, der es aus dem Englischen ins Deutsche geschafft hat. Das wohl beste Beispiel hierfür ist das Jobcenter, das zeigt, dass es englische Begriffe auch in die deutsche Verwaltungssprache schaffen können. Inzwischen benutzt fast jeder den Begriff, ohne großartig darüber nachzudenken. Immer öfter tritt „Job“ auch an die Stelle von „Beruf“ und wird als Synonym dafür benutzt. Doch sind die beiden Wörter wirklich bedeutungsgleich? Wir wollen sie in diesem Beitrag einmal genauer unter die Lupe nehmen und klären, worin die Unterschiede liegen.

Was ist ein Beruf?

Im Gabler Wirtschaftslexikon wird der Begriff „Beruf“ wie folgt definiert:

„dauerhaft angelegte, i.d.R. eine Ausbildung voraussetzende Betätigung, die Arbeitskraft sowie Arbeitszeit überwiegend in Anspruch nimmt.“

Besonders auffällig sind die Wörter dauerhaftAusbildung und überwiegend. Wer einen Beruf ausübt, hat diesen also in der Regel während einer Ausbildung erlernt. Ein Beruf wird normalerweise über einen längeren Zeitraum ausgeübt und an einer Universität, an einer Schule oder als duale Ausbildung erlernt. Ganz allgemein kann gesagt werden, dass ein Beruf das ist, was wir unter Arbeit verstehen. Es ist eine bestimmte Tätigkeit, die in der Regel klar benannt werden kann. Klassische Berufe sind unter anderem Lehrer, Arzt, Anwalt, Handwerker, Journalist usw.

Übrigens: Eine Ableitung von Beruf ist die Berufung. Dies kann nicht immer auf die Arbeitswelt bezogen werden. Aber für viele Menschen ist ihr Beruf auch ihre Berufung. Eine Tätigkeit wofür sie leben und wofür sie „brennen“. Die Berufung sagt nichts anderes aus, als das ein Mensch den Beruf mit Leidenschaft, Hingabe und Überzeugung ausübt.

Was ist ein Job?

Wenn man sich auf die Suche nach Erklärungen für den Begriff „Job“ macht, wird man im Internet natürlich schnell fündig. Aus den unterschiedlichen Definitionen gehen zwei große Unterschiede im Vergleich zum Beruf hervor:

  • Setzen in der Regel keine spezielle Qualifikation voraus
  • Sind meist von kurzer Dauer

Jobs zeichnen sich außerdem durch viele verschiedene Aufgaben aus und sind nicht immer eindeutig. Sie sind bei weitem nicht so konkret wie ein Beruf und sind in ihrer Tätigkeit veränderbar.

Viele Menschen gehen in ihrem Job auf. Zu sagen, dass Jobs nur zum Geldverdienen erschaffen wurden, ist nicht mehr zeitgemäß. Sie schätzen die Abwechslung und sehen in den unterschiedlichen Stationen auf ihrem Lebenslauf unterschiedliche Lektionen, in denen sie viel gelernt haben. (Autor: Jessika)

 

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